Entlassungsfeier der Albinus-Gemeinschaftsschule 2017

Die Entlassungsfeier 2017 fand am 06.06.17 statt, und zum ersten Mal wurden nun auch 32 Abiturienten gemeinsam mit den 71 Schülern verabschiedet, die den Ersten und Mittleren Schulabschluss erreicht hatten. Insgesamt 106 Schülerinnen und Schüler konnten sich über den erfolgreichen Abschluss ihrer Schulzeit freuen.

In kurzen Reden überbrachten die Direktorin der Schule Dr. Britta Ahnfeldt, Lauenburgs Bürgermeister Andreas Thiede, der Bürgervorsteher Bernd Dittmer und der Elternbeiratsvorsitzende Jörn Plewka ihre Glückwünsche an die Absolventen und hoben die besondere Bedeutung des Anlasses hervor. Auch mehrere Schüler bedankten sich bei ihren Lehrern und sagten auf Wiedersehen. Zudem wurden einige Schüler, Mitarbeiter und Eltern für besondere Leistungen ausgezeichnet.

Die Klassenlehrer überreichten „ihren“ Klassen die Abschlusszeugnisse, Frau Dr. Ahnfeldt schloss sich mit einem persönlichen Händedruck an und jeder Absolvent erhielt von zwei Schülerinnen der 5. Klasse eine Rose.

All dies wurde von einem kleinen Orchester, geleitet von Frau Röttger, umrahmt. Zwei Sologesangsstücke von Helin Özel sowie Kamilla Degtiarev, begleitet von Laura Özel am Keyboard, begeisterten die Zuhörer.

Nach dem formellen Teil stießen alle bei herrlichem Sonnenschein auf dem Schulhof auf das gemeinsam Erreichte an.

11. Klassen besuchen die Autostadt Wolfsburg

Am 11. Mai 2017 besuchten die 11. Klassen der Albinus-Gemeinschaftsschule die Autostadt Wolfsburg und erlebten eine beeindruckende Werksbesichtigung. Anschließend war, ebenfalls in Wolfsburg, noch Zeit für einen Rundgang durch die "Phaeno", eine Ausstellung mit über 350 Experimenten aus Technik und Naturwissenschaft.

Frühlingseinsatz im Schulwald

Ein motiviertes Team aus Eltern, Schülerinnen und Schhülern, Lehrerinnen und Lehrern kam im Mai zum gemeinsamen Arbeiten im Schulwald zusammen. Es wurden Bänke und Treppen gebaut und es wurde aufgeräumt. Am Lagerfeuer ließ die Gruppe den Tag gemütlich ausklingen.

Vizemeister bei den Handballerinnen

In diesem Jahr hatten sich die Handball-Mädchen und –Jungen der Altersgruppe IV (Jahrgänge 2004-2006) für die Bezirksmeisterschaften des Schulwettbewerbes „Jugend trainiert für Olympia“ qualifiziert. Am letzten Februartag fuhren wir nach Lübeck, wo wir auf die Kreismeister aus Stormarn, Segeberg und Lübeck trafen.

Die Jungen mussten gleich im ersten Spiel gegen den späteren Sieger und haushohen Favoriten Bad Bramstedt antreten und waren ohne Chance gegen eine eingespielte und mit Vereinsspielern gespickte Truppe. Nach diesem „Erfahrungssammeln“ ging es dann gegen die Stormarnschule Ahrensburg und gegen das Trave-Gymnasium Lübeck. Beide Spiele mussten kurz nacheinander ausgetragen werden, sodass sich die durch Krankheit dezimierte Spielerdecke bemerkbar machte. So konnten unsere Jungen nur wenig durchwechseln, was schließlich den Ausschlag für zwei denkbar knappe Niederlagen mit jeweils einem Tor Differenz gab. Besonders gegen die Lübecker war das bitter, weil die AGL-Jungen einen 1:6-Rückstand noch bis zum 5:6 aufgeholt hatten. Mit den kranken bzw. verletzten Spielern wäre der Ausgang wahrscheinlich ein positiverer gewesen.

Die Mädchen hatten die gleiche Auslosung erwischt und mussten zuerst gegen das sportlich ausgerichtete Alster-Gymnasium Henstedt-Ulzburg ran. Gegen die komplett eingespielte und körperlich überlegene Vereinsmannschaft war kein Kraut gewachsen, das Spiel ging deutlich verloren.

Nach einer kurzen Pause standen dann gleich zwei Spiele nacheinander an. Die körperlich überlegenen Lübeckerinnen der Thomas-Mann-Schule mit einer Landesauswahlspielerin in ihren Reihen hatten unsere Mädchen allerdings unterschätzt. Die Abwehr war hellwach und unterband die Passwege der Regisseurin geschickt und konsequent. Besonders Finja und Canan arbeiteten sehr gut gegen die eigentlich starken Angreiferinnen. Daraus resultierte nach schnellen Angriffen eine 3:1-Führung. Die Lübeckerinnen konnten bis zur Halbzeit noch ausgleichen und stellten ihre Taktik um, sodass sie 4:3 und 5:4 in Führung gehen konnten. Die Lauenburger Mädchen hielten mit Canan dagegen und reagierten zudem in der Abwehr, sodass den Lübeckerinnen in den letzten 6 Minuten kein einziges Tor mehr gelingen wollte. Ihre Verzweiflungswürfe wurden entweder eine Beute von Sena oder gingen deutlich am Tor vorbei.

Im letzten Angriff gelang es dann Lisa mit einem schönen Wurf in das obere Eck, den verdienten Ausgleich herzustellen.
Im letzten Spiel gegen das Eric-Kandel-Gymnasium Ahrensburg fing die Abwehr reichlich verschlafen an, wir lagen schnell 1:3 zurück. Doch die Mädchen besannen sich auf ihre Stärken und spielten häufiger über den Kreis. Nachdem Kaja mehrfach übergetreten hatte, traf sie aber trotz der an hier hängenden Gegenspielerin sicher ins Tor. Amy lief von außen schön ein, wurde von Lisa am Kreis bedient und machte ihr Tor. Nachdem die AGL-Spielerinnen ihre Sicherheit und den Spaß am Torewerfen wieder gefunden hatten, wurde die Führung erzielt und konsequent bis zum 12:6-Endstand ausgebaut.

Was das wert war, zeigte sich im letzten Spiel, an dem unsere Mädchen gar nicht beteiligt waren: Die Siegermannschaft aus Henstedt-Ulzburg gewann deutlich gegen die Lübeckerinnen. Bei Punktegleichstand im Vergleich zu uns gab das deutlich bessere Torverhältnis den Ausschlag und brachte den AGL-Mädchen den Vizemeistertitel der Bezirksmeisterschaft 2017.

AGL-Handballerinnen der Altersgruppe IV
Hintere Reihe: Lotte Mienack, Kaya Stehen, Canan Yilmaz, Felicia Böhmke, Lenie Rott, Lara Köhler. Mittlere Reihe: Lisa Borchers, Amy Neckel, Finja Maack. Vorne: Sena Arslan, Magdalena Fechner.

Schüleraustausch an der AGL: Tanoy aus Thailand

Hallo! Ich bin Napasorn Siribanjong. Mein Spitzname ist Tanoy (In Thailand hat fast jeder einen Spitznamen). Ich bin 17 Jahre alt und ich bin Austauschschülerin aus Thailand. Meine Heimatstadt ist Chonburi (2 Stunden von Bangkok, der Hauptstadt, entfernt) und liegt im Osten, in der Nähe des Meeres.

Ich bin schon seit 6 Monaten hier. Ich finde, dass Deutschland ganz toll ist, doch die Sprache ist sehr schwer. Es ist eine sehr schöne Zeit mit meiner Gastfamilie und meinen Freunden. Ich habe viele Erfahrungen gemacht und viele Dinge gelernt z.B. Eislaufen, zur Kirche gehen und Schnee gesehen.

Ich habe einige Unterschiede zwischen Deutschland und Thailand festgestellt. Z.B. In der Schule: in Thailand sind mehr Schüler in einer Klasse als hier (30-40) und wir haben Schuluniformen für alle Schüler und Schülerinnen. Wir haben nur zweimal Ferien, aber länger: ein Monat im Oktober und drei Monate von März bis Mai (im Mai fängt das neue Schuljahr an).

Das Essen in Thailand ist schärfer und normalerweise essen wir viel Reis und mit Gabel und Löffel. Das Wetter in Thailand ist wärmer, über 30 Grad, und kein Schnee. In Deutschland gefallen mir das kühlere Wetter und leckeres Essen – ich mag Kartoffeln, Würstchen und Fleisch.

Ich bin froh, hier zu sein.

Projekt Krümmel: Visionäre Nachhaltigkeitskonzepte für Wirtschaft, Wissenschaft, Umwelt und Freizeit

Seit dem Herbst 2016 setzen sich Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse aus den Profilfächern Wirtschaft/Politik und Geographie unserer Schule gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Geschichtsprofils der Alfred-Nobel-Schule in Geesthacht, in einer Kooperation mit dem Energieunternehmen Vattenfall, mit dem Thema des Rückbaus des Kernkraftwerkes Krümmel auseinander.

Nach ersten technischen Eindrücken zur Energiegewinnung während eines Besuches des Kohlekraftwerks Tiefstack im Oktober und durch die Expertengruppenvorträge im Fach Physik, wurde in der Vorhabenwoche in den Fächern Wirtschaft/Politik und Geographie Nachnutzungsmöglichkeiten erarbeitet. „Krümmel 2030“ – unter diesem Slogan sollen visionäre Nachhaltigkeitskonzepte aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Umwelt und Freizeit entstehen.

Die Schülerinnen und Schüler setzten sich dabei mit den raum-politischen Gegebenheiten und Nachnutzungsmöglichkeiten des Standortes Krümmel auseinander und wurden auch praktisch planerisch aktiv.

Modellreihen zu Nachnutzungskonzepten, Bürgerbefragungen und Experteninterviews wurden erarbeitet und durchgeführt und sollen nach weiteren Arbeitstreffen und Exkursionen der Schülerinnen und Schüler beider Schulen in einer Ausstellung und Diskussionsrunde vorgestellt werden.