An der Albinus Gemeinschaftsschule hast du die Möglichkeit, bei Austauschprojekten in Europa mitzumachen. Das heißt: Du reist mit anderen Schülern in ein anderes Land, gehst dort zur Schule und lernst Jugendliche aus ganz Europa kennen.
Was bringt dir das?
– Du siehst mehr von der Welt als nur dein Klassenzimmer
– Du triffst Leute in deinem Alter aus anderen Ländern
– Du wirst sicherer in Sprachen, ohne dass es sich wie Unterricht anfühlt
– Du erlebst einfach mal etwas anderes als den normalen Schulalltag
Die Projekte werden über die Schule organisiert, du wirst also begleitet und musst dich nicht allein darum kümmern.
Kurz gesagt: Wenn du Lust hast, neue Erfahrungen zu sammeln und mal rauszukommen, ist das eine ziemlich gute Chance.
Begegnungen, neue Ideen und nachhaltiges Lernen: unser Austausch mit Österreich
Im Rahmen des Erasmus+-Programms verbrachten 13 Schülerinnen und Schüler eine erlebnisreiche Woche am Erzbischöflichen Gymnasium in Hollabrunn, Österreich. Gleichzeitig hatten vier Lehrkräfte die Möglichkeit, im Rahmen eines Job Shadowings das Schulleben kennenzulernen sowie wertvolle Einblicke in die pädagogische Arbeit der Partnerschule zu gewinnen.
Ein besonderer Schwerpunkt des Austauschs lag auf den Lernatelier-Tagen, bei denen die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Workshops arbeiteten. Inhaltlich orientierten sich diese an den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals). Dabei setzten sich die Teilnehmenden kreativ und praxisnah mit Themen wie Umweltschutz, sozialer Gerechtigkeit und nachhaltigem Handeln auseinander und entwickelten gemeinsam Ideen für eine lebenswerte Zukunft.
Neben der Arbeit in den Workshops blieb auch Zeit, Österreich näher kennenzulernen. Ein besonderes Highlight war die Erkundung der österreichischen Hauptstadt Wien, die von einem Professor des Erzbischöflichen Gymnasiums fachkundig begleitet wurde. Ebenso beeindruckte der Besuch der historischen, unterirdischen Gänge der Stadt Retz, die spannende Einblicke in die Geschichte der Region boten.
Den feierlichen Abschluss bildete am Freitag das Lernfest. Hier präsentierten die Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse ihrer Workshops. Die Vielfalt der Projekte und die Begeisterung der Teilnehmenden machten deutlich, wie gewinnbringend gemeinsames Lernen über Ländergrenzen hinweg sein kann.
Der Austausch hat nicht nur neue Perspektiven eröffnet und den europäischen Gedanken gestärkt, sondern auch viele bleibende Erinnerungen geschaffen. Neue Freundschaften sind entstanden und werden den Kontakt zwischen den Jugendlichen auch über die Austauschwoche hinaus prägen.
Die gelungene Begegnung zeigt, wie wertvoll internationale Zusammenarbeit im Schulalltag ist. Deshalb freuen sich beide Partnerschulen bereits darauf, den Austausch im kommenden Schuljahr im Rahmen von Erasmus+ fortzusetzen und die entstandenen Kontakte weiter zu vertiefen.
Erasmus-Austausch Fahrt nach Polen
Zum vierten Mal in Folge sind wir auch dieses Jahr mit Schülerinnen und Schülern des 8. Jahrgangs nach Ostrow gefahren, um dort unsere Parnerschule zu besuchen. Mit 17 Schülerinnen und Schülern, Herrn Czaja, Herrn Mosenthiemer und Frau Pedemonte ging die Reise Sonntagmorgen am 07.06.26 ab Büchen mit der Bahn los. Erstaunlicherweise kamen wir trotz der Anreise mit der deutschen Bahn abends pünktlich in Ostrow an und wurden im Hotel mit leckerer Pizza versorgt.
Montagmorgen fuhren wir zusammen alle sehr aufgeregt in unsere Partnerschule, um unsere Austauschpartner bei gemeinsamen Spielen und anderen Aktivitäten kennenzulernen. Nach anfänglicher Aufregung, wurden schnell Kontakte geknüpft und festgestellt, dass wir viele Gemeinsamkeiten haben.
Mittags ging es zur Stärkung in den leckersten Italiener von Ostrow. Dort füllten sich alle den Magen mit Pizza oder Pasta. Nach einer kurzen gemeinsamen Erkundung von Ostrow war der erste gemeinsame Tag mit den polnischen Schülerinnen und Schülern beendet.
Dienstag stand dann ein Tag der Aktivitäten an. Wir wurden von einem lustigen, bunten Partymobil aus der Stadt abgeholt und fuhren mit Musik raus aus Ostrow zu einem Outdoor-Gelände. Malerisch am See gelegen wurde bei strahlendem Sonnenschein im Hochseilgarten geklettert, Höhenängste überwunden, gemeinsam Pizza gemacht und in binationalen Teams verschiedene Herausforderungen gemeistert, die am Ende in der einer Wasserschlacht endeten.
Mittwoch erwischte uns leider ein Regentag bei unserem Besuch in Breslau, so dass wir nur im Regen die Stadt und den Zoo erkunden konnten. Zum Glück tat das der guten Stimmung keinen Abbruch und die etwas längere Fahrt im Reisebus hin und zurück verlief fröhlich.
Donnerstag zog langsam etwas Müdigkeit ein, so dass wir nach spannenden binationalen Bowling-Wettkämpfen uns alle einig waren, dass keine weitere Stadtführung in Kalisz mehr benötigt wurde, sondern lieber die restliche Zeit im Einkaufszentrum zum Shoppen, essen und gemeinsam Zeit verbringen genutzt wurde, bevor der endgültige Abschied von den Austauschpartnern anstand. Viele Kontaktdaten wurden ausgetauscht und alle waren etwas traurig, dass die Woche so schnell vorbei war.
Freitag ging es dann wieder mit der Bahn müde aber fröhlich zurück!
Insgesamt war es eine sehr gelungene Woche mit vielen spannenden und aufregenden Momenten.
Buntes Fest der Vielfalt – gemeinsam, offen und engagiert
Ein Sommerfest voller Begegnungen, Kreativität und guter Laune
Was für ein schöner Tag! Bei strahlendem Sommerwetter verwandelte sich der Sportplatz in einen bunten Treffpunkt für Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5, 6 und 7. Auch die Eltern waren herzlich eingeladen und sorgten gemeinsam mit den Kindern, Jugendlichen und Mitarbeitern der AGL für eine fröhliche und lebendige Atmosphäre.
Unter dem Motto „Gemeinsam, offen, engagiert“ wurde am 19.06.26 gelacht, gespielt, gebastelt und Sport gemacht. Auch die kulinarische Seite kam nicht zu kurz. An verschiedenen Ständen konnten kreative Getränke ausprobiert werden, es gab Waffeln und das Jugendzentrum Lauenburg hat sich mit einem Pommes-Stand ebenfalls wieder am Sommerfest beteiligt. An verschiedenen Stationen konnten die Schülerinnen und Schüler kreativ werden, gemeinsam etwas gestalten und ihre Ideen einbringen. Beim Spielen war Teamgeist gefragt, beim Basteln konnten der Fantasie freien Lauf gelassen werden – und beim gemeinsamen Essen kam man ganz unkompliziert miteinander ins Gespräch.
Der Sportplatz war gut gefüllt: Überall waren fröhliche Gesichter zu sehen, Gruppen standen zusammen, Kinder und Jugendliche spielten miteinander und Eltern nutzten die Gelegenheit zum Austausch. Das wunderbare Sommerwetter machte das Fest zu einem besonderen Erlebnis und sorgte für beste Stimmung.
Dabei ging es um mehr als nur um einen schönen gemeinsamen Nachmittag. Das Bunte Fest der Vielfalt zeigte, wie wertvoll Gemeinschaft ist und wie viel Freude entstehen kann, wenn Menschen unabhängig von Herkunft, Interessen oder persönlichen Geschichten zusammenkommen. Offenheit, Respekt und gegenseitiges Miteinander standen dabei im Mittelpunkt. Wie bereits im letzten Jahr (damals nur mit Jahrgang 5 und 6) wollten wir auch dieses Jahr wieder die Vielfalt unserer Schülerschaft gemeinsam feiern.
Möglich gemacht wurde das Fest durch die finanzielle Unterstützung des Programms „Demokratie leben!“. Dadurch konnten zahlreiche Aktionen und Angebote, die den Gedanken von Vielfalt, Beteiligung und demokratischem Miteinander auf besondere Weise erlebbar machten ohne Kostenbeitrag umgesetzt werden.
Am Ende waren sich wohl alle einig: Dieses Fest war ein voller Erfolg! Es wurde gemeinsam gelacht, gespielt, kreativ gearbeitet, gegessen und gefeiert. Ein rundum gelungener Tag, der gezeigt hat:
Vielfalt macht unsere Gemeinschaft bunter – und gemeinsam macht Feiern einfach noch mehr Spaß!
AGL goes international-Erasmus+ Schüleraustausch nach Polen
Wie schon die letzten beiden Jahre, ging es auch dieses Jahr wieder mit Schülerinnen und Schülern des 8. Jahrgangs nach Ostrow Wielkopolski nach Polen. Dank des europäischen Förderprogramms Erasmus+ können sämtliche Kosten übernommen werden.
Dieses Jahr sind Frau Lammermann und Frau Pedemonte mit 17 Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 8 am 01.06.25 mit der Bahn losgefahren. Zurück ging es sechs Tage später. Dazwischen lagen aufregende und lustige Tage mit viel Programm. Wir waren in Breslau unter anderem auf dem 200 Meter hohem Sky Tower und im Breslauer Zoo. Wir haben gelernt wie man die typisch polnische Speise „Piroggen“ kocht, die ganzen Tage ein Sprachmischmasch aus Deutsch, Englisch und Polnisch gesprochen, waren lecker Essen, und bowling spielen. Bei Kennenlern-Spielen und Teambuilding-Aktionen sind wir mit der polnischen Gruppe zusammengewachsen. Außerdem waren wir im Hochseilgarten, haben zusammen Pizza gemacht und die polnische Schule kennengelernt.
Am Donnerstagabend mussten nach einem Abschiedstorte-Essen im Hotel die Koffer wieder gepackt werden und am Freitagmorgen ging es früh mit dem Zug in einer turbulenten Reise wieder zurück nach Lauenburg. Müde aber zufrieden kamen wir Spätnachmittags in Büchen wieder an. 2026 geht es wieder mit Schülerinnen und Schülern des nächsten achten Jahrgangs los.
Erasmus+-Austauschprojekte
Im Oktober machten wir – Frau Conrads, Frau Pedemonte und Frau Mosel – uns auf den Weg nach Luxemburg, um im Rahmen unserer Erasmus+-Akkreditierung den geplanten Schüleraustausch mit dem Lycée Nic-Biever in Düdelingen, der Partnerstadt Lauenburgs, vorzubereiten.
Vor Ort wurden wir sehr herzlich von der Schulleitung, Herrn Schmartz, sowie den Klassenlehrkräften des neunten Jahrgangs des Gymnasialteils der Schule empfangen. In einer offenen Atmosphäre konnten wir die wichtigsten organisatorischen Punkte besprechen: den Ablauf des Austauschprogramms, die Unterbringung der Schülerinnen und Schüler sowie mögliche gemeinsame Projekte und Ausflüge. Besonders beeindruckend war der Einblick in das luxemburgische Schulsystem, das durch seine Mehrsprachigkeit und kulturelle Vielfalt geprägt ist.
Das Austauschprojekt entsteht im Rahmen unserer Erasmus+-Akkreditierung und steht unter dem übergeordneten Thema der Auseinandersetzung mit demokratischen Werten und der Förderung des europäischen Gemeinschaftsgefühls. Ziel ist es, unseren Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen, europäische Werte praktisch zu erleben und interkulturelle Erfahrungen zu sammeln.
Nach dem intensiven Austausch blieb noch Zeit, die Umgebung zu erkunden. Gemeinsam machten wir einen kleinen Ausflug nach Luxemburg-Stadt, wo wir bei schönem Herbstwetter die Altstadt und die beeindruckende Festungsanlage besichtigten.
Der Besuch in Düdelingen war für uns nicht nur fachlich äußerst gewinnbringend, sondern auch menschlich bereichernd. Wir freuen uns sehr darauf, die Kolleginnen und Kollegen sowie die Schülerinnen und Schüler des Lycée Nic-Biever bald wiederzusehen – und natürlich darauf, unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, Luxemburg und seine Menschen bald selbst kennenzulernen.
Europa hautnah erleben: Unser Erasmus+ Austausch in Düdelingen (Luxemburg)
Im Rahmen unserer Erasmus+ Akkreditierung durften wir als Albinus-Gemeinschaftsschule eine ganz besondere Woche in Luxemburg verbringen. Unser Ziel: das Lycée Nic-Biever in Düdelingen, der Partnerstadt von Lauenburg. Dort erlebten wir eine Woche, die ganz im Zeichen von Europa und Demokratie stand.
Gleich am ersten Tag wurden wir herzlich empfangen. Beim gemeinsamen Kennenlernen, Spielen und einer Rallye durch Düdelingen brach das Eis schnell, und aus Fremden wurden erste Bekanntschaften. Ein besonderer Moment war der Empfang im Rathaus. Hier wurde uns deutlich, wie wichtig Städtepartnerschaften sind und wie sie junge Menschen in Europa miteinander verbinden.
Ein echtes Highlight folgte direkt am nächsten Tag: unser Besuch im Europäischen Parlament in Brüssel. Plötzlich wurde Europa greifbar. Wir konnten erleben, wie Politik auf europäischer Ebene funktioniert und warum die EU gerade für uns Jugendliche eine wichtige Rolle spielt. Am Mittwoch ging es weiter nach Luxemburg-Stadt. In der „European Experience“ tauchten wir interaktiv in die Welt Europas ein und konnten unser Wissen auf spannende Weise erweitern. Beim anschließenden Rundgang durch das historische Viertel „Gronn“ wurde Geschichte lebendig – zwischen alten Mauern und modernen Eindrücken entstand ein ganz neues Bild von Europa.
Auch der Donnerstag stand ganz im Zeichen der Politik: In der luxemburgischen „Chamber“ erhielten wir Einblicke in politische Entscheidungsprozesse und konnten Unterschiede zu Deutschland entdecken. Bei einer Stadtrallye erkundeten wir Luxemburg auf eigene Faust, bevor die Woche beim gemeinsamen Abschlussessen einen rundum gelungenen Ausklang fand. Diese Tage haben uns gezeigt, wie wertvoll persönliche Begegnungen sind. Wir haben gelacht, gelernt, diskutiert und vor allem neue Freundschaften geschlossen. Europa wurde für uns nicht nur Thema im Unterricht, sondern ein echtes Erlebnis.
Unser Fazit: Europa ist mehr als ein politisches System: Es ist ein Raum voller Begegnungen, Erfahrungen und Verbindungen, die bleiben.