Vom 30.08. bis 05.09. fand die Ausstellung „Nichts war vergeblich - Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ in Lauenburg im Haus der Begegnung, statt. Die 13b war mit dabei.

Die „Omas gegen Rechts“ (OgR) Lauenburg  und die Partnerschaft für Demokratie im Projekt Demokratie leben holten die Ausstellung in die Region, die zuvor auch in Büchen gezeigt wurde.

In der Ausstellung werden 18 Frauen gezeigt, die sich in unterschiedlicher Weise gegen das Naziregime aufgelehnt haben. Einige waren politisch gegen die Nationalsozialisten aktiv und verfassten und verteilten Flugblätter, andere sind im privaten widerständig gewesen und haben sich z.B. eingesetzt ihren Beruf ausüben zu können.

Die Ausstellungsmacherinnen haben deswegen den erweiterten Widerstandsbegriff gewählt – als widerständig werden alle Aktivitäten bezeichnet, die sich gegen das Naziregime gerichtet haben.

Insgesamt war die 13b sehr interessiert an der Ausstellung, da das Thema Widerstand zwar Teil des Unterrichts ist, aber Frauen so im Detail kaum behandelt werden. Die SchülerInnen der 13b zeigten sich sehr beeindruckt von den Lebensläufen der Frauen. Ben stellte fest, dass die meisten Frauen ihre Hoffnung und Mut nicht verloren haben, obwohl sie oft in Gefangenschaft gerieten oder brutal hingerichtet worden sind. Auch für ihr eigenes Leben konnten die SchülerInnen etwas mitnehmen. Julina ist der Meinung, „dass die Frauen einen dazu anregen, auch heute nicht wegzuschauen, auch wenn man selbst nicht betroffen ist. Gerade bei den Themen Rassismus oder Homophobie.“

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