Eine Generation, die fast ausgestorben ist, die Zeitzeugen des zweiten Weltkriegs, bereicherte am 13.02.19 unseren Schulalltag. In den Tagen davor wurden von den Jahrgangsstufen 9 bis 13 unterschiedliche Fragen ausgearbeitet, die den Zeitzeugen gestellt wurden. In zwei Vorträgen berichteten sie über Ihre Erfahrungen und Erlebnisse aus dieser Zeit.

Der erste Vortrag war für die Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klassen und wurde von Catharina und Mustafa der 9f moderiert. Das komplett ausgefüllte Forum hörte den Erzählungen gefesselt zu und es flossen viele Tränen.

Der 80-jährige Manfred und die 89-jährige Lisa erzählten von ihren erschreckenden Erlebnissen mit Bomben, Arbeitslagern, Hunger und gegenseitiger Ausbeutung. Trotz allem, was diese zwei Menschen durchgemacht haben, strahlten sie vor Lebensfreude und Energie.

Der zweite Vortrag wurde von ungefähr 150 Oberstufenschülern besucht. Auch hier war es ein sehr emotionaler Vertrag, welcher von Laura und Niklas aus der 13. moderiert wurde.

Zum Ende hin wurde nochmal gesagt, wie wichtig es ist, über solche Verbrechen und Schandtaten zu reden und diese nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Denn jeder Mensch ist gleich viel wert und hat es verdient, Leben zu dürfen. Wie Manfred sagte: „Wenn wir aufhören über das zu reden, was in dieser Zeit passiert ist, dann hat die Menschheit versagt!“

Immer noch gepackt von den Erzählungen bedanken wir uns bei Manfred und Lisa für diesen sehr privaten Einblick in ihr Leben während des zweiten Weltkriegs.

Diese Veranstaltung wurde im Zusammenhang mit „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ von dem SV-Team, Herrn Volksdorf und Frau Töllner organisiert.

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