Teilnahme an der PhysikOlympiade - "Der Nachthimmel ist mein Anreiz"

Wir trafen uns am 29.11.2018 mit Wiebke Alexandra und Herrn Lengert zu einem Interview über die Teilnahme an der PhysikOlympiade.

Die PhysikOlympiade ist ein Wettbewerb, an dem ca. 1000 Schüler aus ganz Deutschland teilnahmen, um ihre Fähigkeiten in der Physik zu beweisen. Wiebke Alexandra aus dem 13. Jahrgang unserer Schule nahm an diesem Wettbewerb teil. Ihr schulischer Ansprechpartner ist der Physiklehrer Herr Lengert.

Die 1. Runde fand zuhause statt, wobei die Schüler 4 gegebene Aufgaben mit Hilfe von Rechnungen und Versuchen lösen mussten. Diese befassten sich hauptsächlich mit den Themen Elektrizität, Astrophysik, Wärmelehre und Kinematik. Um weiter in die nächste Runde zu kommen, brauchten sie mindestens 30 von 40 möglichen Punkten. Die Ergebnisse wurden erst vom Ansprechpartner an der eigenen Schule durchgesehen, bepunktet und danach online eingestellt. Wiebke Alexandra bewältigte diese Runde mit 34 Punkten, worüber sie sehr erfreut war.

Die 2. Runde bestand aus einer komplexen 3-stündigen Klausur, die die Schüler ohne Formelsammlung bewältigen mussten. Hierbei konnten sie bis zu 100 Punkte erreichen.

Zur PhysikOlympiade ist Wiebke Alexandra über ihren Chemielehrer Herrn Simmer gekommen, der sie im Chemieunterricht ansprach, ob sie Lust hätte, an der ebenfalls vorhandenen Chemieolympiade teilzunehmen. Das weckte ihr Interesse und sie erkundigte sich, ob es noch andere dieser Olympiaden gibt. Da sie schon immer Interesse an vor allem Astrophysik hatte, entschied sie sich gegen die Chemieolympiade und somit für den Wettbewerb der Physik. Die Sterne und der Nachhimmel stellen den Anreiz für die engagierte Schülerin dar.

Die Vorbereitung für die Olympiade fiel ihr schwer, da sie sich mitten in der „Vorabizeit“ befindet. Mit mehr Zeit hätte sie sich mit alten Aufzeichnungen und Recherchen noch besser auf die Themen vorbereiten können. Allerdings ließ sie sich die Teilnahme an diesem Wettbewerb nicht nehmen.

Die Preise bestanden in diesem Jahr aus Gutscheinen und Stiften in der 1. Runde. In der 2. Runde gab es kleine Praktika zu gewinnen und in der 3. Runde können zusätzlich zu den Praktika auch Stipendien erworben werden. Die 15 Besten werden zur finalen Runde nach Tel Aviv eingeladen und können dort ein Preisgeld gewinnen.

Natürlich war es für uns interessant zu erfahren, ob Herr Lengert auch schon einmal an so einem Wettbewerb teilgenommen hat, und was ihn an der Physik besonders begeistert. Er erzählte uns, dass er noch nie an einer derartigen Olympiade teilgenommen hat, jedoch wäre bei ihm Interesse da. Dies stellt er jedes Jahr erneut fest, wenn er bei der langen Nacht der Mathematik Knobelaufgaben löst. Er findet die Gravitationswellen, das Sonnensystem und die Entstehung des Weltalls aus physikalischer Sicht sehr spannend.

Wer ebenfalls Interesse an der PhysikOlympiade hat, kann sich jederzeit anmelden - wobei es sinnvoll ist, vorher mit dem eigenen Physiklehrer das Gespräch zu suchen. Infomaterial hängt vor dem Physikraum aus.

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