Von ihrem Lieblingsplatz inspiriert schrieb Timasia Mix eine Geschichte im lyrischen Schreibstil.

Es ist nicht ihre erste Geschichte, wie das Mädchen erzählte. Sie hat schon mehrere andere Geschichten geschrieben, doch bisher alle aus der Ich-Perspektive. Nachdem sie von ihrer Schwester darauf hingewiesen wurde, einmal den Schreibstil zu wechseln, fing sie an, kreativ nachzudenken. An Timasias Lieblingsplatz, einem „hängenden“ Baum, sprudelten die Wörter nur so aus ihr heraus. Ohne dass sie drauf geachtet hat, verwendete sie den lyrischen Schreibstil.

Wenn die Schülerin ihre Geschichte mit einem Wort beschreiben müsste, dann wäre dieses Wort „Zeit“, erzählte sie. Nachdem sie ihre fertige Geschichte ihrem Deutschlehrer Herrn Rose zur Korrektur gab, war dieser begeistert. Er sendete ihre Kurzgeschichte mit dem Einverständnis von Timasia und ihren Eltern zum Bundeswettbewerb Junger Autoren der Berliner Festspiele. Die Freude war riesig, denn sie wurde nach Berlin eingeladen. Dies ist in zweifacher Hinsicht bemerkenswert, denn nur die besten 20 Autoren wurden eingeladen und Timasia war die jüngste Teilnehmerin.

Unter diesem Wettbewerb konnte sich Timasia nicht viel vorstellen. Mit ein bisschen Angst, aber großer Vorfreude, fuhr sie nach Berlin. Dort besuchte sie Workshops und lernte, wie sie ihren Schreibstil verbessern kann, wie sie sich in Geschichten hineinversetzen kann, aber auch wie sie Geschichten am besten präsentiert.

Die Erfahrung aus diesen Tagen nutzt sie nun, um sie in weiteren spannenden Geschichten anzuwenden.

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