Zwei Tage voller Floorball liegen hinter uns. Am Freitag ging es morgens um 8.00 Uhr los in Richtung Bad Bramstedt, um bei den Bezirksmeisterschaften unseren Titel zu verteidigen. Wir traten dieses Jahr in der Spielerklasse WK II an.

Begleitet wurden wir von der noch jungen Mannschaft in der WK IV (Jahrgänge 2007/08). Gespielt wurde in beiden Wettkampfklassen das System "Alle-gegen-Alle".

Gespannt betraten wir die Halle, zu allem bereit. Das erste Spiel in der WK II bestritten wir gegen das Albert-Schweitzer-Gymnasium. Der Spielverlauf war träge und der Sieg am Ende mit 3:0 überraschend. Die Spielfeldgröße war für uns ungewohnt und die kurze Spielzeit von 8 Minuten gab niemandem die Möglichkeit, sich im Spiel zurecht zu finden. Uns war klar, dass die Leistung im nächsten Spiel erheblich gesteigert werden musste, um das Ziel der Meisterschaft zu erreichen.

Das zweite Spiel des Tages knüpfte stark an die Leistung des ersten Spiels an. Mit einem erneuten 3:0 schlugen wir die Schule im Alsterland.

Erst im dritten Spiel zeigten wir eine geschlossene Mannschaftsleistung und gewannen 2:1 gegen die Gemeinschaftsschule Auenland.

Ab diesem Zeitpunkt verstärkte sich unser gesamtes Mannschaftsbild und wir traten wieder wie gewohnt selbstbewusst im vierten Spiel gegen die Trave-Gemeinschaftsschule an. Der Spielfluss und der Ehrgeiz des Teams bestätigten sich durch fünf Tore auf der Habenseite. Allerdings stand uns das schwierigste Spiel des Tages noch bevor.

Nach einer kurzen Pause mussten wir uns dann im Spiel um die Meisterschaft beweisen: Das Gymnasium Schwarzenbek besiegten wir im Kreisentscheid zwei Wochen zuvor mit 5:3. Jedoch war uns allen bewusst, dass dies kein Zuckerschlecken wird.

Bemerkenswerterweise war dies unser stärkstes Match des Turniers. Die gesamte Mannschaftsleistung wuchs mit erhöhtem Druck. Der 2:1 Erfolg brachte uns an die Spitze der Tabelle und somit wurde die AGL abermals Bezirksmeister.

Für die Youngster der AGL Floorballer war dies ihr erstes Turnier im Mannschaftsverband. Die Leistung wurde durch einen guten zweiten Platz belohnt. Nur im Spiel gegen die späteren Sieger mussten sie sich nach einem sehr fragwürdigen Penalty (Strafstoß) geschlagen geben. Stolz verließen wir die Halle und die Stimmung im Bus auf der Heimfahrt war ausgelassen.

Auf geht*s zur Landesmeisterschaft nach Flensburg am 20.03.!

Am folgenden Tag hieß es wieder früh aufstehen, denn für uns lautete es: Alles oder nichts! Es war Spieltag in der Verbandsliga in Meldorf. Sollten wir an diesem Tag eins von unseren zwei Spielen gewinnen, stand der Meisterschaft nichts mehr im Wege.

Gestärkt durch den Erfolg vom Vortag, gingen wir mit einem Ziel vor Augen, selbstbewusst in die erste Begegnung gegen Gettorf. Das Spiel war geprägt von schnellen Spielzügen, das Team sorgte die gesamten 2x20 Minuten für eine spannende Auseinandersetzung. Ähnlich wie am Vortag kamen wir nur zäh ins Spiel und lagen kurz vor der Halbzeit mit 0:3 zurück. Das kannten wir so in dieser Saison noch gar nicht! Irgendwann wurden wir dann doch wach und erzielten durch Tore von Dominik und Moritz den Ausgleich noch vor der Pause. Die zweite Halbzeit hatten wir deutlich besser in der Hand und zum Schlusspfiff lautete das Ergebnis 6:4 aus Lauenburger Sicht.

Dadurch, dass wir im bisherigen Ligaverlauf keine Punkte liegen ließen, war es bereits jetzt den anderen Mannschaften nicht mehr möglich, uns die Meisterschaft abzuringen.

Entspannt, aber niemals leichtsinnig und zu jeder Zeit zum Siegen bereit, sorgte auch das zweite Spiel des Tages für sehenswerte Tore, Spielzüge und einen lockeren, jedoch konzentrierten Spielverlauf. Der Gegner hieß MTSV Hohenweststedt, und mit einem 9:1 Sieg sorgten wir beim Trainerstab, den mitgereisten Fans und Eltern für riesige Begeisterung.

Zum Abschluss eines nahezu perfekten Ligaspieltages wurde die Meisterschaft mit einer Überraschung seitens der Trainer in Form von Sieger-Shirts und einer Meisterschale gebührend gefeiert.

Ungeschlagen und als feststehender Meister steht uns allerdings noch ein Spieltag bevor. Jedoch möchten wir die Saison ehrenhaft und ohne Niederlage beenden.

Antonia

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