Per Stipendium für eine Woche in das deutsche Museum in München: Das wurde Tineke, Madeline und Mika ermöglicht durch den "MNU-Verband zur Förderung des Mint-Unterrichts". Mit dem Stipendium können Schüler, die an Physik, Mathe und Biologie interessiert sind, eine Woche lang das deutsche Museum erkunden, sich neues Wissen aneignen und nebenbei die Stadt München besichtigten. Wir haben die drei Schülerinnen und Schüler der Albinus-Gemeinschaftsschule über ihre Erfahrungen befragt.

Wie seid ihr auf das MNU-Stipendium aufmerksam geworden?

Unsere Klassenlehrer haben uns darauf angesprochen und wenn wir daran interessiert waren, haben wir einen Zettel bekommen. Den haben wir bei unseren Klassenlehrern abgegeben und dann wurde es ausgelost, wer mitkommt.

Wie lange hat euer Stipendium gedauert?

An einen Montagnachmittag ging die Fahrt los und zurück ging es an einem Freitag gegen 13 Uhr. Somit dauerte es 4½ Tage.

Wieso wolltet ihr an dem Stipendium teilnehmen?

Nach München kommt man ja nicht einfach mal so hin und die Facharbeit, die man da schreibt, ist wie eine Probearbeit, wenn man mal studieren will. Zudem kann man das Museum dort, weil es so groß ist, nicht an einem Tag besichtigen und mit dem Stipendium bekamen wir die Möglichkeit, das Museum innerhalb mehrerer Tage zu erkunden.

Mit welchen Themen habt ihr euch beschäftigt?

Wir hatten ein Programm, wo wir an Führungen teilnahmen, uns Ausstellungen anguckten und an Workshops teilnahmen.

Wie sah bei euch ein Tagesablauf aus?

So gegen halb 9 gab es Frühstück und zwischen 9 und 17 Uhr waren wir meistens im Museum. Dann waren da noch 2–3 Vorführungen, die jeweils 1–1 ½ Stunden dauerten, und zwischendurch durften wir uns dort frei bewegen, um manches selbst zu besichtigen.

Braucht man bestimmte Interessen oder Fähigkeiten, um an dem Stipendium teilzunehmen?

Es ist ein naturwissenschaftliches Stipendium und somit sollte man vor allem für Physik und Mathe Interesse zeigen.

Was war euer persönliches Highlight?

Die Biotechnologie-Ausstellung, weil es interessant ist, wie die Technik heutzutage funktioniert und wie sehr sie das heutige Leben beeinflusst. Außerdem war das Planetarium echt cool.

Habt ihr dort Sachen gelernt, die ihr für euer weiteres Leben benötigt, um zum Beispiel zu studieren?

Wie gesagt, die Facharbeit, die man da schreibt. Es ist halt sehr interessant, weil man die Sachen, die man dort zu sehen bekommt, im normalen Leben nicht sieht. Allein für das Wissen, das man dort erlernen kann, lohnt es sich an dem Stipendium teilzunehmen.

War das Stipendium so, wie ihr es euch vorgestellt habt?

Nein. Uns wurde gesagt, dass der Schwerpunkt im Biologischem liegt, aber das ist es nicht; denn 50% des Museums wurden neu gestaltet, und somit waren die biologischen Ausstellungen abgesperrt. Dies war echt enttäuschend.

Gab es Dinge, die euch herausgefordert haben?

Ja, die Themenfindung, über die man im Nachhinein schreiben musste. Man hatte nicht viel Zeit, um sich ein Thema zu suchen und es war schwer ein Thema zu finden, weil die Bibliothek und das Museum beide um 17 Uhr schlossen. Somit hatte man Zeitdruck.

Mit welchen 3 Worten würdet ihr euer Stipendium beschreiben?

Interessant, zu kurz, freundliches Personal

Die Fragen stellte Emily Gerstenkorn

  • Tineke Seifert

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