Endlich war es soweit: Am 27.05 fand das langersehnte Bundesfinale in Berlin statt, für das sich die Floorballmannschaft der Albinus-Gemeinschaftsschule im März dieses Jahres als Landesmeister Schleswig-Holstein qualifiziert hatte.

Damit die Spielerinnen und Spieler ausgeschlafen für das Finale am Montag waren, reisten die 9 Mädchen und Jungen gemeinsam mit dem Trainerstab bereits am Sonntagabend an. Die Unterkunft wurde in einem Hotel nahe des Austragungsortes, dem Horst-Korber-Sportzentrum, gewählt, so dass mit einem kurzen Fußweg gerechnet wurde.

Nach einer ruhigen Nacht ging es bereits um 08.00 Uhr am Montagmorgen zur Sporthalle. Die Aufregung war allen Beteiligten ins Gesicht geschrieben, und die Vorfreude auf den Spielbeginn ließ nicht lange auf sich warten, so lange hatte man sich diesen Tag herbei gesehnt. Viele Familienmitglieder der Spieler waren für den Spieltag zur Unterstützung nach Berlin angereist, so dass sich auf der Tribüne eine lautstarke Lauenburger-Fangemeinde versammelte.

Die Bundesfinalteilnehmer waren Schulen aus 6 Bundesländern, die sich jeweils in ihrem Land qualifiziert hatten. Drei Jahrgänge waren vertreten, und für jeden Jahrgang boten sich 2 Spielfelder.

Gespielt wurde in unserer Wettkampfklasse in zwei Gruppen. Gemeinsam mit dem Arndt-Gymnasium aus Berlin, dem Fontane-Gymnasium Rangsdorf aus Brandenburg, der International School Hannover aus Niedersachsen und dem Pestalozzi-Gymnasium Heidenau aus Sachsen kämpften wir um die wichtigen Punkte in der Vorrunde.

Das erste Gruppenspiel stand gegen die Schulauswahl des Fontane-Gymnasiums an. Es endete mit einem 3:3 unentschieden. Nach einer kurzen Erholung traten wir gegen die International School aus Hannover an, die wir souverän mit 9:3 schlugen.

Um 11.30 Uhr ging es erneut aufs Spielfeld, diesmal hieß der Gegner Pestalozzi-Gymnasium Heidenau. Das Spiel verlief zäh, war geprägt von vielen Unterbrechungen, jedoch gab sich das Team bis zur letzten Spielminute nicht geschlagen. Nachdem der Schlusspfiff erklang und die Partie mit 1:2 endete, gingen unsere Spieler sichtlich enttäuscht vom Platz.

Jedoch war ein Einzug ins Halbfinale durchaus noch möglich, wobei die AGL dafür im letzten Vorrundenspiel einen hohen und sicheren Sieg einfahren musste. Jetzt hieß es Kräfte sammeln und die Konzentration voll und ganz auf das Spiel gegen das Arndt-Gymnasium aus Berlin legen.

Von Beginn an bot sich den Zuschauern ein schnelles und kampfbetontes Spiel, und der Mannschaft war anzusehen, wie sehr sie sich den Einzug ins Halbfinale wünschte. Demnach war der 11:2 Sieg absolut verdient - und die Fangemeinde tobte!

Im darauffolgenden Halbfinale mussten sich die Lauenburger nach einem spannenden Spiel mit 2:3 geschlagen geben. Das anschließende Spiel um Platz 3 endete gegen die Oberschule aus Nordenham mit einem 1:2. Trotz der Niederlage gaben die Spieler nie auf und kämpften bis zur letzten Minute für den Ausgleich.

Wir erreichten somit den 4. Platz im Bundesfinale. Den Sieg sicherte sich in unserer Wettkampfklasse das Pestalozzi Gymnasium Heidenau.

Die beiden folgenden Tage verbrachten wir mit der Besichtigung der bedeutendsten Wahrzeichen der Hauptstadt, wie dem Brandenburger Tor, der Siegessäule, dem Reichstagsgebäude, dem Schloss Bellevue und dem Checkpoint-Charlie. Außerdem wurde das Olympiastadion und die Ausstellung „Körperwelten“ erkundet, bis sich die AGL-Floorballmannschaft am Mittwochmorgen auf die Heimreise machte.

Antonia, 8a

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